Am Ende eines kleinen Dorfes

Nach Marie von Ebner-Eschenbach

Die letzte Chance den ausverkauften Thalhof-Klassiker von 2017 nochmals zu erleben – bevor im Sommer Teil II und III des Ebner-Eschenbach Zyklus zu sehen sein werden: Die Uraufführung am Thalhof basiert auf Marie von Ebner-Eschenbachs eindrucksvoller Novelle Die Totenwacht. Sie zeigt die zentrale Frauengestalt der Anna in ihrem leidenschaftlichen Befreiungskampf gegen Unterdrückung, Normierung und Ausgrenzung. Diese Anna und ihr „Herausforderer“ Georg, sowie die als Zeugin fungierende „untote“ Mutter bewirken einen unheimlichen Sog.

Besetzung

Mit: Petra Gstrein, Jens Ole Schmieder, Doina Weber
Regie: Anna Maria Krassnigg
Regiemitarbeit: Jérôme Junod
Bühne: Lydia Hofmann
Kostüm: Antoaneta Stereva
Musik: Christian Mair
Regieassistenz: Marie-Therese Handle
Bühnentechnik: Christoph Wölflingseder, Leander Wölflingseder

Wiederaufnahme 2018

Fr 15.6. / Fr 22.6. / Sa 23.6.2018 / jeweils 20:00 Uhr

Termine 2017

FR 4.8. / SA 5.8. / SA 12.8. / MO 14.8. / FR 18.8. / SA 19.8. / SO 20.8. / MI 23.8. / DO 24.8.2017 / jeweils 19:30 Uhr
FR 1.9. / SA 2.9. / SO 3.9.2017 / jeweils 19:00 Uhr

Vorstellungsdauer: ca. 1 Stunde 20 Minuten

Das Vorstellungsticket gilt auch für die Thalhofgespräche Was denken Sie? am jeweiligen Spieltag!

Spielort

THALHOF (Thalhofstraße 23, 2651 Reichenau an der Rax)

Ticketpreise

Frühbucher bis 31.3.2018:
Kat. A: € 40,50 VVK
Kat. B: € 36,00 VVK
Kat. C: € 31,50 VVK
U25-Ticket: € 2,50 VVK / € 5 AK (bis zum vollendeten 25. Lebensjahr)
Ermäßigungen siehe hier.

Ab 1.4.2018:
Kat. A: € 45 VVK / € 50 AK
Kat. B: € 40 VVK / € 45 AK
Kat. C: € 35 VVK / € 40 AK
U25-Ticket: € 2,50 VVK / € 5 AK (bis zum vollendeten 25. Lebensjahr)
Ermäßigungen siehe hier.

Medienecho

«Berührend intensiv. … Bei Ebner-Eschenbach wird fast atemlos erzählt … Manchmal meint man, eine antike Rächerin zu sehen, so stolz und verhärmt, mit viel Pathos und auch Sentiment wird diese Rolle von Gstrein gespielt. Sie ist wirklich furios, wenn sie Gott und die Welt verflucht. … Lang anhaltender Applaus für eine packende Aufführung.» (Die Presse)

«Das Schauspieltrio – Petra Gstrein, Jens Ole Schmieder und Doina Weber – überzeugt mit einer intensiv emotionalen Darbietung. … „Am Ende eines kleinen Dorfes“ im Thalhof Reichenau ist ein packender, fesselnder und kurzweiliger Theaterabend. Das Bühnenbild und die Leistung des Schauspielensembles überzeugen. Literatur wird im Thalhof lebendig. Nach der Uraufführung gab es tosenden Applaus.» (noe.orf.at)

«Regisseurin und Autorin Anna Maria Krassnigg inszeniert das auf epischer Bühne mit feinem Gespür für die Sprache, die immer neue Räume für ihr herrliches Ensemble öffnet und so kurzweilig eine der vielen vergessenen Geschichten weiblicher Selbstermächtigung erzählt.» (nachtkritik.de)

«…diese Anna ist eine höchst bemerkenswerte Frau. Nicht nur, weil Gstrein sie mit glasigen Augen schluchzend und zugleich bodenständig-stark gibt, imponiert sie. Überhaupt hat sich das gesamte Ensemble den Schlussjubel verdient.» (Der Standard)

«Intendantin Anna Maria Krassnigg hat die Novelle „Totenwacht“ von Marie von Ebner-Eschenbach szenisch meisterhaft umgesetzt. … ein virtuoser Abend.» (NÖN)

«Der 1894 entstandene Text ist von archaischer Wucht und erstaunlicher Aktualität. … Petra Gstrein verkörpert Anna mit mitreißender Geradlinigkeit… » (Wiener Zeitung)

«Einem zeitgenössischen Publikum das Werk von Marie von Ebner-Eschenbach nahebringen will Anna Maria Krassnigg, künstlerische Leiterin des Salon5 am Thalhof in Reichenau an der Rax. Ihre unter dem Titel „Am Ende eines kleinen Dorfes“ erstellte Bühnenfassung der Novelle „Die Totenwacht“ ist bei der Premiere am Freitag akklamiert worden – nicht zuletzt des ausgezeichneten Schauspielertrios wegen. … intensiv und lodernd: Petra Gstrein» (Salzburger Nachrichten / APA)

«So kontinuierlich die Spannung der Enthüllungen sind, so soghaft ist der musikalische Sound von Christian Mair. In subtiler Weise treibt Doina Weber in der Rolle der toten Mutter bzw. untoten Erzählerin die Handlung voran. Die Schauspielerin Petra Gstrein bildet als Anna das Gravitätszentrum der Inszenierung. Dem kunstvollen Dialekt setzt sie sich ganz aus, ein bebender Körper, in feinste Nuancen der Steigerung gebracht. Fahren Sie nach Reichenau!» (Falter)

«Krassniggs kluge Inszenierung zwischen Schnitzler und Bauerntheater verschafft einer Stimme Gehör, die schon von Zeitgenossinnen als radikal wahrgenommen wurde. … Anna Maria Krassnigg hat ihre Spielfassung auf der verblüffend wirkungsvollen Idee aufgebaut, die tote Mutter der Geschichte zur untoten Erzählerin umzufunktionieren. So stärkt sie (eindrucksvoll: Doina Weber, bald schmerzlich abgeklärt, bald mild ironisch) ihrer Tochter den Rücken, spricht ihr Sätze vor und schafft eine rhythmische Struktur. Petra Gstrein verkörpert die unbeugsame Hiobsgestalt der Anna, brennend intensiv, mit passendem dialektalen Rückgriff auf ihre Tiroler Wurzeln.» (Die Furche)

Szenenfotos

Videos

Am Ende eines kleinen Dorfes - Probeneinblicke
Am Ende eines kleinen Dorfes: Die Figuren erzählen
Am Ende eines kleinen Dorfes: Die Schauspieler/innen über die Figuren

Autorin